Online-Ausstellung

Digitalkunst

2020
01.11.

mixing senses

vi·son

Idee

Audiovisuelles Erleben

vi•son ist eine audioreaktive Digitalkunst-Performance. Im Projekt werden verschiedene Phänomene rund um die multisensorische Wahrnehmung thematisiert. Dabei liegt der Fokus auf der Visualisierung von Musik.
Im November 2020 werden wir eine Online-Ausstellung gestalten, aus der dann im Frühjahr 2021 in der Region Rhein-Neckar und Frankfurt physisch umgesetzt werden soll.

Konzept

Musik ist eine gängige Weise, Emotionen und Stimmungen zu kodieren und zu kommunizieren. Bei dieser Übersetzung gehen jedoch Informationen verloren, Aspekte werden akzentuiert, andere vernachlässigt. Mehrdimensionale Emotion wird durch Musik auf eine Ebene (Audio) verdichtet. Wir versuchen, den Code der Musik wieder aufzufächern. Wir wollen erfahren, was Menschen tun, sehen und fühlen, wenn sie etwas bestimmtes hören - und umgekehrt.

An der Schnittstelle von Creative Coding, Musikproduktion und Sozialwissenschaft wollen wir intensive Darstellungsweisen von Klang und Emotion erkunden.

Kooperation

KALANGU

vi·son: mixing senses ist eine Kooperation zwischen den Initiativen KALANGU und Pendeloque

KALANGU ist ein Künstler-Pseudonym unter dem seit 2015 verschiedene überwiegend musikalische Projekte entstehen. Dahinter stecken wechselnde Studio- oder Livebesetzungen.
Die Musik ist meist durch einen synthesizerlastigen Sound geprägt. Stilistisch variiert sie je nach Projekt, pendelt sich jedoch meist zwischen Pop und experimentellem Lounge-Sound ein.

vi·son soll die Kompetenzen und Leidenschaften der beiden Initiativen zusammenbringen: daher **vi*** für den visuellen Aspekt, der hauptsächlich von Pendeloque getragen wird. Und son****, das französische Wort für Klang und Ton – hier wird es exklusive Musik von KALANGU geben.

instagram.com/thekalanguhood

Digitale Ausstellung

Social Distancing, Gesellschaft auf Distanz, ist eine Herausforderung, der wir uns ebenfalls stellen. Daher soll mit den Ergebnissen im Herbst 2020 eine ansprechende, interaktive Online-Ausstellung gestaltet werden. Außerdem lassen wir uns von den Methoden moderner Softwareentwicklung leiten: neben frei zugänglichem Code werden wir im Entwicklungsprozess auch Zwischenergebnisse - sozusagen Beta-Versionen unserer Exponate - präsentieren.

Weitere Infos und Zugang zur Online-Ausstellung finden sich zukünftig auf mixing-senses.art

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